Kieferorthopädische Behandlung mit loser Zahnspange

Wenn schonende Zahnbewegungen erzielt und das Kieferwachstum reguliert werden soll, ist die lose Zahnspange die richtige Wahl. Einfache Fehlstellungen können mit herausnehmbaren Apparaturen am besten behandelt werden. Sie wird vor allem bei Kindern unter 10 Jahren eingesetzt.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Unauffällig
  • Herausnehmbar
  • Zahnsschonend
  • Optimale Mundhygiene da gut zu reinigen
  • Individualisierbar mit verschiedenen Farben

Lose Zahnspangen erfordern aber auch die Mitarbeit des Patienten und müssen konsequent getragen werden. Die fördernde Mithilfe der Eltern ist hier gefragt.

Folgende Apparaturen werden als lose Spange eingesetzt:

  • Aktive Platte
    Die Apparatur, die man klassischerweise unter einer losen Zahnspange versteht. Sie hat ein kleines Federelement mit Schraube, an der man die Spange verstellen kann. Die Drähte beeinflussen die Zahnstellung und erweitern den Kiefer.
  • Funtionskieferorthopädische Geräte
    Dazu zählen der Bionator, der Twinblock, der Aktivator und der Funktionsregler. Diese Zahnspangen wirken alle ganzheitlich und ohne Druck durch die Metallelemente. Durch das Tragen wird die Muskulatur im Mund gefördert, so dass sich die Fehlstellungen durch eigene Kraft reguliert.
  • Lückenhalter
    Diese lose Zahnspange wird bei zu frühem Verlust der Milchzähne eingesetzt. Sie hält den Platz für die nachkommenden Zähne frei.
  • Positioner
    Die weiche Zahnschiene umschließt die Zahnkronen vollständig und fixiert so nicht nur das Behandlungsergebnis, sondern bewirkt winzige Zahnbewegungen. Die Verzahnung wird noch enger und präziser, eine spätere Verschiebung wird daher unwahrscheinlicher. Getragen wird diese Art von Schiene überwiegend bei Nacht. Die Behandlung mit dem Positioner wird für ca. 6 Monate weiterhin durch den Kieferorthopäden begleitet und ist daher nicht zur langfristigen Stabilisierung gedacht